Thilafushi, die himmlische Insel, die der Tourismus in eine Freilufthalde verwandelt hat - Curioctopus.de
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Thilafushi, die himmlische Insel, die der Tourismus in eine Freilufthalde verwandelt hat

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Die Malediven sind ein kleiner Inselstaat mit 26 natürlichen Atollen im Südwesten Indiens. Das Land ist ein bekanntes Reiseziel, dank der Schönheit seiner Strände und seines kristallklaren Meeres. Der Tourismus ist in der Tat die größte wirtschaftliche Ressource des Landes. Dies ist den Besitzern von mehr als 100 Resorts bekannt, die jedes Jahr Millionen von Besuchern empfangen.

Im Laufe der Jahre haben Touristen jedoch nicht nur Reichtum, sondern auch viel Abfall mitgebracht.

via: BBC.com

Um den Bedürfnissen ihrer Gäste gerecht zu werden, mussten die Resorts der Malediven  viele Produkte aus dem Ausland importieren. Diese Produkte kamen in Verpackungen ins Land, die oft nicht biologisch abbaubar waren. Man denke nur daran, dass Atolle nicht über eine große Trinkwasserversorgung verfügen, und deshalb sind sie gezwungen, Hunderttausende Liter Wasser aus anderen Ländern zu importieren. Dieses Wasser führt dann zu Tausenden von Tonnen Kunststoffmüll.

 

Um die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Anhäufung von Abfällen zu überwinden, hatte die Regierung der Malediven die Idee - sowohl originell als auch ungesund -, ein komplettes künstliches Atoll zu bauen, in dem der von den Resorts produzierte Müll begraben werden sollte.

Thilafushi ist der Name des Atolls, das 3,5 Kilometer lang und 200 Meter breit ist. Sein Boden ist übersät mit Abfällen aller Art: Plastik, Holz, Papier, aber auch Medikamente, Altbatterien und sogar Asbest. Aber das Atoll kann die enorme Masse an Abfällen, die jeden Tag im Land anfällt, nicht eindämmen. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass Tonnen von Müll unter freiem Himmel verbrannt werden.

 

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Trotz der Tatsache, dass in den Tagen, in denen das Meer rauer ist, das Wasser von Thilafushi auch das kristallklare Meer der anderen Atolle verschmutzt, hat die Regierung der Malediven beschlossen, das künstliche Atoll (das nur 7 km von der Hauptstadt Malè entfernt ist) auszubauen.

Die Situation wird immer unerträglicher. Touristen, die auf den Malediven ankommen, sprechen oft von einem schwarzen und dichten Rauch, den man aus den Fenstern des Flugzeugs sehen kann. Thilafushi stellt eine enorme Gefahr für die Gesundheit derer dar, die auf den Malediven leben und die sich entscheiden, diese einst wunderbaren Orte zu besuchen. Es muss bald etwas getan werden!

Tags: NaturAmbiente
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