Zwei Frischvermählte berühren in den Flitterwochen auf Hawaii eine gefährdete Robbe: Geldstrafe - Curioctopus.de
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Zwei Frischvermählte berühren in den Flitterwochen auf Hawaii eine gefährdete Robbe: Geldstrafe

18 Juli 2021 • Von Barbara
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Ein auf TikTok gepostetes Video, eine ahnungslose und unschuldige Handlung: Hätten Sie jemals gedacht, dass so etwas zu einem ernsten Problem werden könnte? Wenn Sie mit "Nein" geantwortet haben, dann warten Sie erst einmal ab, denn genau das ist einem amerikanischen Paar in den Flitterwochen auf Hawaii passiert.

Als das frisch verheiratete Paar am Strand von Kauai eine hawaiianische Mönchsrobbe sah, dachten sie, es sei die perfekte Gelegenheit, um mit dem Tier auf Tuchfühlung zu gehen. All dies natürlich unter dem wachsamen "Auge" eines Mobiltelefons, mit dem sie ein Video drehten, um es sofort auf sozialen Kanälen zu teilen. Eine Idee, die allerdings ein starkes Nachspiel für sie hatte, denn nach der Viralisierung des Films wurde das Paar aus Louisiana identifiziert und zu einer Geldstrafe verurteilt.

In dem Video posiert die Frau neben der Robbe, einem Tier, das als gefährdet gilt, nähert sich ihr und versucht, sie zu berühren. Zu diesem Zeitpunkt reagiert die Kreatur nicht freundlich, wahrscheinlich verärgert oder verängstigt durch die beiden "Eindringlinge". Tatsächlich hebt der Seehund seinen Kopf zu der Frau, die nicht weit entfernt schreiend davonläuft.

 

 

Als die Aufnahmen, die zunächst auf TikTok gepostet wurden, auf dem Instagram-Account 'hhhviral' auftauchten, gingen sie noch schneller um die Welt, und damit begann der Ärger für die beiden. Laut Stephen, dem Ehemann, hat die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) ihn und seine Frau kontaktiert und sie gewarnt, dass sie eine Strafe für das, was sie getan haben, bezahlen müssen. Es ist nicht klar, wie hoch das Bußgeld sein wird, aber es ist sicher, dass das Video eine gründliche Reihe von Untersuchungen ausgelöst hat, die zu der Amtshandlung führten.

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Das Letzte, was wir hätten tun wollen, ist, die Menschen oder Tiere vor Ort zu missachten", so Stephen, "das tut uns sehr leid, und wir werden aus diesem Fehler lernen.

 

"Ich weiß, das ist keine Entschuldigung", fügte der Mann hinzu, "aber wir haben keine Verbotsschilder gesehen, wir wussten nichts und wir sind Tierliebhaber, wir würden ihnen niemals Schaden zufügen oder sie erschrecken wollen.

Berichten zufolge werden Verbrechen dieser Art, die an gefährdeten Tieren begangen werden, mit bis zu fünf Jahren Haft und Geldstrafen von bis zu 50.000 Dollar geahndet. Trotz der Gutgläubigkeit der Frischvermählten kann uns diese Episode lehren, dass es immer wichtig ist, nicht zu weit zu gehen, vor allem, wenn das Ziel auch darin besteht, in den sozialen Medien zu protzen.

Tags: TiereAktualität
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