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Ein deutsches Unternehmen entwickelt ein System zum kabellosen Aufladen von Elektroautos während der Fahrt

03 September 2021 • Von Barbara
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Eine der größten Herausforderungen bei der Entwicklung und Verbreitung von Elektroautos ist zweifelsohne die Reichweite und die Notwendigkeit, die Batterien aufzuladen, was im Vergleich zum Tanken sehr lange dauert.

Umweltschutz und nachhaltige Mobilität erfordern jedoch, dass innovative und praktische Lösungen für diese kritischen Fragen gefunden werden, so dass wir mit einer zunehmenden Zahl emissionsfreier Fahrzeuge rechnen können. Futuristische" Lösungen, wie die, die wir jetzt erörtern werden, scheinen wirklich große Schritte nach vorn zu sein. Stellen Sie sich vor, es wäre möglich, Elektroautos direkt auf der Straße aufzuladen, mit einem effizienten und drahtlosen System, ähnlich wie beim drahtlosen Aufladen von Handys. Ein deutsches Unternehmen entwickelt eine solche Technologie, die es zu erforschen lohnt.

Keine Kabel, keine Säulen, keine Wartezeiten beim Aufladen: Mit diesem Ziel vor Augen haben die Ingenieure des deutschen Unternehmens Magment beschlossen, das Problem aus einer eher revolutionären Perspektive anzugehen. Durch die Verlegung von Stromkabeln unter der Fahrbahn und die Ausstattung von Elektroautos mit einer speziellen Empfangsspule könnten die Fahrzeuge die Ladung während der Fahrt "anziehen".

Ermöglicht wird dies durch die Erzeugung eines Magnetfelds, ein System, das dem von modernen Smartphones und Tablets, die drahtloses Laden unterstützen, sehr ähnlich ist. Das Projekt, das sich in einem recht fortgeschrittenen und konkreten Stadium zu befinden scheint, soll zunächst auf den Straßen des amerikanischen Bundesstaates Indiana getestet werden.

Dort hat Magment seine Absicht erklärt, die Installationsarbeiten durchzuführen, die in mehreren Etappen erfolgen und im Spätsommer 2021 beginnen sollen. Berichten zufolge sind die Kosten nicht übermäßig hoch und der Wirkungsgrad dürfte bei etwa 95 % liegen.

Dieses Projekt ist ein echter Schritt in Richtung der Zukunft des dynamischen kabellosen Ladens", sagte Mauricio Esguerra, CEO von Magment, "Wir werden zweifellos den Standard für die autonome, effiziente und nachhaltige Elektrifizierung des Verkehrs setzen.

 

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Und angesichts des hohen Kupferpreises hat das Unternehmen angedeutet, dass es die Kupferdrähte zugunsten von recyceltem Ferrit aufgeben wird, das nach Ansicht der Deutschen die gleiche Übertragungseffizienz bietet. Wenn das Projekt verwirklicht wird, wäre es die erste elektrifizierte Straße in den Vereinigten Staaten, ein echtes Modell, das anderswo nachgeahmt werden könnte. An ähnlichen Projekten in der übrigen Welt mangelt es jedenfalls nicht. Allen gemeinsam sind Experimente, die das Schicksal der Mobilität drastisch verändern sollen.

 

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