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Nach 17 Tagen nicht mehr Abhängig von Insulininjektionen: Die neue Therapie für Diabetes ist begeisternd

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Obwohl bereits große Fortschritte erzielt worden sind, gibt es immernoch 422 Millionen Menschen, die unter Diabetes leiden. Davon sind 1,25 Millionen dazu gezwungen, sich mehrmals täglich Insulin in den Körper zu injizieren um das Defizit durch die Krankheit auszugleichen. Für den Diabetes Typ I (den der die äußerliche Gabe des Hormons erfordert) gibt es noch keine Heilung, oder besser gesagt eine Heilung mehr sehr langer Dauer. 

Aus der Welt der Medizin erreicht uns nun eine Nachricht, die Hoffnung schürt für all die Patienten, die jeden Tag dafür kämpfen, den Blutzuckerspiegel auf einem angemessenen Niveau zu halten. 

Bilder: My Hyde/ Wimikedia / Publicdomainfiles

Ein Jahr nach der Transplantation von Inseln des Pankreas, des Produzenten des Insulins, ist eine Frau wieder unabhängig vom Insulin-Pen.

Es gibt tatsächlich zwei gute Nachrichten. Die eine ist die, dass die Ärzte der Universität von Miami den besten Ort gefunden haben, um diese Pankreas-Inseln zu verpflanzen, der nicht wie bisher geglaubt die Leber ist. An der Leber hatte es immer wieder Infektionen gegeben, die es notwendig machten dass man weitersucht nach einem geeigneteren Ort. Die Forscher haben sich dann dem Omentum zugewendet, die Hülle der Bauchgegend, die die Organe einhüllt. Eine stark durchblutete und einfach zugängliche Stelle im Körper, die perfekt dazu geeignet ist, die insulin-produzierenden Zellen aufzunehmen. 

Die Pankreas-Inseln stellen Insulin und Glucagon her, das Hormon das im Gegensatz zum Insulin einen Anstieg des Blutzuckerspiegels determiniert und die bei Diabetespatienten aus bisher unbekannten Gründen nicht mehr arbeiten. 

Es scheint sich um eine hoffnungsvolle Lösung für die Behandlung des Typ1 Diabetes zu handeln. Um die These der Forscher zu überprüfen hat sich eine Patientin vor einem Jahr der Transplantation unterzogen. Sie war damals total vom Insulin abhängig. Sie braucht mittlerweile weder Injektionen durch den Pen noch Mikroinfusionen um Insulin in das Blut einzubringen. Dies erledigen nun die Zellen, die in ihr Omentum eingebracht wurden, die also einen kleinen Pankreas bilden der nun das Insulin für die Patientin produziert. 

Auch andere Patienten haben sich der Transplantation unterzogen und alle haben signifikante Veränderungen gezeigt. Im Schnitt wurden sie 17 Tage nach der Transplantation vom Insulin unabhängig. 

Im Detail besteht die Operation in einer Laparoskopie in der ein Mix aus Pankreaszellen eines Spenders und Blutplasmas des Patienten eingebracht wird. 

Wie die Forscher angeben, wird noch einige Zeit vergehen bis alle Patienten freien Zugang zu dieser Therapie haben werden. Erst muss sichergestellt werden, dass sie keine Kollateralschäden erzeugt und dass es sich um eine endgültige Lösung handelt. Die Wartezeit sollte jedoch den Enthusiasmus nicht bremsen. Der Fakt, dass die Wissenschaftsstudenten sich des Diabetes-Problems immer mehr annehmen macht uns hoffnungsvoll dass Diabetes früher oder später heilbar sein wird. 

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