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Diese Maschine druckt Biokunststoffgläser…
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Diese Maschine druckt Biokunststoffgläser mit Orangenschalen und verwendet sie zum Servieren von Saft

Von Barbara
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Wie würde sich die Welt verändern, wenn wir Abfallstoffe effizient verwerten und ihnen ein neues Leben und eine neue Nutzung geben könnten? Diese Frage beantwortet das Architektur- und Designstudio Carlo Ratti Associati, indem es für die Firma Eni diesen Spender für Orangensaft entwarf und baute, der die Schalen zur Herstellung von Gläsern wiederverwendet. Sie verstehen richtig, der Saft wird in den Gläsern serviert, die aus den Schalen der gepressten Orangen hergestellt werden, wodurch der Abfall minimiert wird.

via: wired.com

Der Prototyp "Feel the Peel" ist ein perfektes Beispiel dafür, wie zirkuläres Design in den Alltag der Menschen eindringen kann. Etwa 3 Meter hoch hat sie eine kreisförmige Struktur, die bis zu 1.500 Orangen enthält: Wenn jemand einen Saft bestellt, gelangen die Früchte in die Maschine, werden geschnitten und gepresst. Und bisher ist das alles normal.

 

Dann folgt die interessante Phase: Die Reste der Pressung fallen auf die Basis der Maschine. Hier werden die Schalen getrocknet und dann zu einem Pulver gemahlen, das in Mischung mit Polymilchsäure (PLA) ein biokunststoffliches Material bildet.

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Dies ist der letzte Schritt: Die Mischung wird erhitzt und in ein Filament verwandelt, das dank eines eingebauten 3D-Druckers Schicht für Schicht das Glas zusammensetzt, in dem der Saft serviert wird.

Das Projekt Feel the Peel, das aus Sicht des Prozesses bereits spannend ist (in anderen Bereichen vollständig replizierbar), hat einen hohen Bekanntheitsgrad. Dank der Art des Turms und der Glaswände können die "Kunden" der Bar den gesamten Prozess verfolgen und die Schritte verfolgen, die zur Regeneration von Abfällen zu nützlichen Materialien führen. Eine kurze und prägnante "Lektion" in der Kreislaufwirtschaft, die zukünftige Generationen unbedingt brauchen.

Tags: TechnikGreen
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