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Ein Fotograf erzählt uns wie und wo…
Dieser Supermarkt hat als Zeichen gegen den Rassismus alle ausländischen Lebensmittel entfernt Seht hier wie aus einem alten Baumstamm ein fabelhaftes Möbelstück entstehen kann.

Ein Fotograf erzählt uns wie und wo syrische Flüchtlingskinder schlafen

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Als die schwedische Zeitung Aftonbladet den Fotografen Magnus Weinmann beauftragte einen Bericht über die Situation von syrischen Flüchtlingen zu erstellen, wollte er seinen Fotografien eine ungewöhnliche Note geben.

Während die Gründe, die Entwicklung und die Verantwortung des Konfliktes ein komplexes Thema sind, konzentriert er sich auf etwas viel alltäglicheres und verständlicheres: wo und wie schlafen die vorm syrischen Konflikt geflüchteten Kinder?

Der Fotograf reiste nach Osteuropa und in den Mittlere Osten um das Leben derer zu entdecken, die Bomben und Massakern entkamen um nun einem neuen Drama ausgesetzt zu sein. Einem alltäglichen, weniger laut und klar.

Lamar, 5 Jahre - Horgos, Serbien

Lamar spricht immer noch von den Puppen, Zügen und Bällen, die sie hatte, als sie in Bagdad lebte. Heute ist alles anders und das Mädchen schläft in einem Wald auf dem Weg nach Ungarn.

Abdullah, 5 Jahre - Belgrad, Serbien

Da er Probleme mit dem Kreislauf hat, schläft Abdullah seit zwei Tagen außerhalb des Bahnhofs von Belgrad. Nach Aussage seiner Mutter, hat er jede Nacht Alpträume , da er den Tod seiner Schwester mit ansehen musste.

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Ahmed, 6 Jahre - Horgos, Serbien

Ahmeds Onkel kümmerte sich um ihn, nachdem sein Vater in seinem Haus in Nordsyrien umgebracht wurde.

Mama, 8 Jahre - Amman

Sie war gerade von der Schule zurückgekehrt, als eine Bombe ihr Haus zerstörte. Die kleine Maram wurde in ein Krankenhaus in Jordanien gebracht, wo sie 11 Tage lang im Koma lag. Heute ist sie bei Bewusstsein, spricht aber kein Wort.

Ralia, 7 und Rahaf, 13 Jahre - Beirut

Die zwei Schwestern leben mit ihrem Vater auf den Straßen von Beirut, nachdem eine Bombe ihre Mutter und ihren kleinen Bruder in Damaskus tötete.

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Monat, 5 Jahre - Amman

Während er mit seiner Mutter auf dem Weg nach Hause war, nachdem sie Mehl kauften wurde der kleine Moyad von einer Bombe in einem Taxi überrascht. Seine Mutter starb auf der Stelle. Er wurde nach Jordanien gebracht wo heute seine Wunden heilen.

Walaa, 5 Jahre - Dar-El-las

Früher lebte sie sogar in einem eigenen Zimmer in Aleppo, heute hat sie schon Angst davor einzuschlafen. Nachts erlebte sie die ersten Bombenagriffe und nun macht ihr die Nacht Angst.

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Ahmad, 7 Jahre - Horgos/Roszke

Aufgrund ihres komplett zerstörten Hauses, hatte Ahmads Familie keine andere Wahl als das Land zu verlassen. Dieses Bild wurde am 16. Tag ihrer Flucht nach Ungarn geschossen, auf der Ahmad in Busbahnhöfen, Wäldern und einsamen Straßen schlief.

Shiraz, 9 Jahre - Suruc

Als Shiraz drei Monate alt war, wurde bei ihr Polio diagnostiziert. Die Ärtze gaben ihr wenig bis gar keine Zeit zum Leben. Als der Krieg begann, weigerte sich ihre Mutter, sie zurück zu lassen. In eine Decke gewickelt, floh sie mit ihr in die Türkei. Hier lebt sie Tag und Nacht in einem Holzbett in einem Flüchtlingslager.

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Shell, 7 Jahre

Shehd liebte es immer zu zeichnen, doch in der letzten Zeit in der sie in Syrien lebte hatten die Bilder nur noch ein Thema: Waffen. Heute ist sie mit ihrer Familie auf dem Weg zur ungarischen Grenze. Das Mädchen malt nicht mehr. Es gibt keinen Raum für Farben und Blätter, wenn eine Familie noch nicht einmal etwas zu essen hat.

Amir, 20 Monate - Zahle Fayda

Der kleine Amir wurde als Flüchtling geboren und spielt mit allem, was er im Flüchtlingslager, in dem er seine ersten Lebensmonate verbringt, finden kann. Er spricht kein Wort: Seine Mutter Shahana (32) glaubt, dass er traumatisiert wurde, als er noch in ihrem Bauch war.

Juliana, 2 Jahre - Horgos, Serbien

Bei einer Temperatur von 34° Grad, versucht sich die kleine Juliana auszuruhen und schützt sich mit dem Schal ihrer Mutter vor den Fliegen.

Fara, 2 Jahre - Azraq

Jede Nacht verbringen Fara und ihre Schwester Tisam (9) alleine, während ihr Vater auf Nahrungssuche geht.

Tags: KriegKinderEthisch
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